ÜBer Mich

Ich bin Leistungssportler aus Leidenschaft und tue alles, um den Anforderungen, die der Alltag und mein Sport an mich stellen, zu genügen.

Ich habe damals angefangen Sport zu treiben, weil ich Spaß an Bewegung und Talent dafür habe. Wie jeder kleine Junge wollte ich einmal Fußballprofi werden, doch das Schicksal schickt einen oft über andere Wege, als man es sich ausmalt.

Als es im Fußball nicht zum Abschluss eines Profivertrags kam, wollte ich darin nicht das Ende für mich im Leistungssport sehen und orientierte mich um. Ich wurde  zum Sprinter. Für diese neue Sportart musste  ich das Haus meiner Mutter in der Nähe Kiels verlassen und zog wegen eines Platzes im Sportinternat nach Leverkusen.

Nach zwei Jahren, zeitgleich mit dem Abschluss des Abiturs, realisierte ich, dass ich was anderes machen wollte.

Zu meinem Glück kreuzte Thomas Prange genau in dieser Phase meines Lebens  meinen Weg.

Er schlug mir vor mich im Bobfahren zu versuchen und hatte bereits ein Team an der Hand in das ich mich integrieren könnte. Dankbar für diese Möglichkeit zog ich abermals um. Ich begann neben dem Training bei Prange in Paderborn Linguistik zu studieren und nahm einen Wohnsitz in der Stadt. Es dauerte nicht lange, bis man auch anderswo auf mich aufmerksam wurde und nach weniger als einem Jahr in der neuen Sportart wurde ich für die Olympischen Spiele in Sotschi nominiert. Von da an fing ich an Fuß zu fassen und mich in der Bobszene zu etablieren. 

Thomas Prange (*25.03.74) ist Sprinttrainer, der ehemals selbst Sprinter und Bobfahrer war. Dadurch, dass er selbst ambitioniert Sport trieb, versteht er es wie kein anderer, Athleten zu motivieren und trainingsspezifisches Wissen zu vermitteln. Sein Training zeichnet sich dadurch aus, dass es durchdacht ist und auf Nachhaltigkeit basiert. Unter Anderem trainiert er in der Leichtathletik  Top-Athleten, wie z. B. Tatjana Pinto.


Durch die unzähligen sportbedingten  Reisen und Treffen, die meiner Anwesenheit bedurften, habe ich kaum noch Zeit in Paderborn verbracht. Da inzwischen die Bundespolizei mein Arbeitgeber ist und ich bei einem Bayern im Bob sitze, ist das südlichste Bundesland zu meinem Lebensmittelpunkt geworden. Da ich den Wunsch hegte mehr Zeit in meinen eigenen vier Wänden zu verbringen, unterhalte ich seit Ende 2015 eine Wohnung in München.